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Karrierechancen in der Landeskirche: In der EKBBS müssen 2004 fast alle Leitungsämter neu besetzt werden
(Beitrag vom 13.01.2004)

Karrierechancen in der Landeskirche: In der EKBBS müssen 2004 fast alle Leitungsämter neu besetzt werden

In der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBBS) bestehen derzeit gute Karrierechancen: Nahezu alle Leitungsämter der am 1. Januar aus der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (EKiBB) und der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz hervorgegangenen Landeskirche müssen im Laufe des Jahres neu besetzt werden.

So wird am 31. März der Generalsuperintendent des Berlin-Brandenburgischen Sprengels Cottbus, Rolf Wischnath, krankheitsbedingt in den Vorruhestand treten. Am 30. Mai folgt der bisherige Bischof der EKSOL, Klaus Wollenweber (Görlitz), der dann die reguläre Pensionsgrenze erreicht haben wird.

Generalsuperintendenten: Wahlkonvente müssen entscheiden
Über die neuen leitenden Geistlichen der Sprengel Cottbus und Görlitz müssen Wahlkonvente entscheiden, die aus den Landessynodalen, den Superintendenten und den Vorsitzenden der Kreissynoden des jeweiligen Sprengels bestehen. Im Rahmen der Neuwahlen können die Wahlkonvente bei der Kirchenleitung beantragen, daß der jeweilige Kandidat statt des in der EKiBB üblichen Titels „Generalsuperintendent“ den Titel „Regionalbischof“ führen darf. Im Fall des Görlitzer Sprengels wird dies allgemein erwartet.

Ebenfalls neu zu wählen: Propst und Konsistorialpräsident
Im Herbst muß dann die Synode über die Nachfolger für den bisherigen Propst der EKiBB, Karl-Heinrich Lütcke, und den bisherigen Konsistorialpräsidenten der EKiBB, Uwe Runge, entscheiden. Beide werden Anfang 2005 ihren 65. Geburtstag feiern und in den Ruhestand treten. In der bisherigen EKSOL gab es ihre Ämter nicht. Neben dem Bischof und der von der Synode gewählten Kirchenleitung verfügte die nur 65.000 Mitglieder zählende Kirche lediglich über zwei Oberkonsistorialräte, von denen einer, Hans-Joachim Kühne, ebenfalls 2005 in den Ruhestand tritt und somit für kein leitendes Kirchenamt mehr in Frage kommt. Seiner Kollegin, Oberkonsistorialrätin Margrit Kempgen, werden nur geringe Karrierechancen eingeräumt.

Wie geht es bei den Reformierten weiter?
Bereits heute vakant ist auch das Amt des „Reformierten Moderators“, der als Vertreter des Reformierten Kirchenkreises mit beratender Stimme an den Sitzungen der Kirchenleitung teilnehmen darf. Der bisherige Amtsinhaber, Pfarrer Bernd Krebs, trat im Sommer 2003 wegen familiärer Probleme zurück. Wie die „Rechtskundige Sekretärin“ des Reformierten Kirchenkreises, die Juristin Gisela Maresch-Zielisch, am Rande der Synode sagte, gebe es derzeit weder Kandidaten noch einen Termin für die Neubesetzung.

Benjamin Lassiwe

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