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Christen in Berlin
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Evangelische Kirche gedenkt der Zerstörung des Jerusalemer Tempels mit "Israelsonntag"
(Beitrag vom 11.08.2004)

Evangelische Kirche gedenkt der Zerstörung des Jerusalemer Tempels mit

Der 10. Sonntag nach Trinitatis, der in diesem Jahr auf den 15. August fällt, wird in der evangelischen Kirche als "Israelsonntag" begangen. Er knüpft historisch an den Tag der Zerstörung des Jerusalemer Tempels an.

Nach der Verfolgung und Ermordung von Juden im vergangenen Jahrhundert ist der Israelsonntag für die evangelische Kirche zu einem Anlass geworden, das Verhältnis von Christen und Juden in herausgehobener Weise aufzunehmen.

Besondere Gottesdienste finden in diesem Jahr unter anderem in folgenden Kirchengemeinden statt:

Bischof Dr. Wolfgang Huber hält auf Einladung der Evangelischen Auenkirche, Wilhelmsaue 119, Wilmersdorf, die Predigt in dem um 10.00 Uhr beginnenden Gottesdienst.

In der Evangelischen Paulus-Kirchengemeinde, Kirchstraße 4, Zehlendorf, wird um 10 Uhr in einem Gottesdienst der Leiterin des Evangelischen Bezirkswohlfahrtsamtes der Inneren Mission Marga Meusel (1897-1953) gedacht. Marga Meusel engagierte sich in den 30er Jahren für die Rechte von Christen jüdischer Herkunft und verfasste 1935 dazu eine Denkschrift an die Bekennende Synode mit dem Titel „Denkschrift über die Aufgaben der Bekennenden Kirche an den evangelischen Nichtariern". Im Anschluss an den Gottesdienst wird ein neuer Stein am Grab von Marga Meusel aufgestellt.

In der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, Mitte, stellt Superintendent Lothar Wittkopf das Verhältnis von Juden und Christen in den Mittelpunkt seiner Predigt.

In die Philippuskirche, Stierstraße 17/19, Schöneberg, wird um 10.30 Uhr zur jüdisch-christlichen Begegnung und zum Gespräch der Generationen eingeladen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Was ist die Mitte der biblischen Botschaft? Suchen nach dem ‚höchsten’ Gebot“. Mitwirkende sind unter anderen Pfarrer Helmut Ruppel, Rabbiner Andreas Nachama, Kantor Alexander Nachama, Pfarrer Walter Jungnickel und Schülerinnen und Schüler der Jüdischen Oberschule.

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