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Landgericht Mainz bestätigt Urteil gegen die Gottesdienststörer Andreas Roy und Christian Arnold
(Beitrag vom 28.09.2004)

Landgericht Mainz bestätigt Urteil gegen die Gottesdienststörer Andreas Roy und Christian Arnold

Der Berliner Gottesdienststörer Andreas Roy und sein Kumpan Christian Arnold müssen für fünf Monate ins Gefängnis. Das entschied das Mainzer Landgericht in einem Berufungsverfahren, gegen das beide Störer allerdings noch Revision einlegen können.

Am 4. Juli hatten Roy und Arnold eine vom Mainzer Kardinal Karl Lehmann im dortigen Dom zelebrierte Eucharistiefeier unterbrochen. Der eine brüllte Bibelverse durch ein Megaphon, der andere riß das Altartuch samt Kelchen, Hostienschalen und Kerzen zu Boden.

Die beiden Männer, die keiner Kirche oder Freikirche angehören, hatten in den vergangenen Jahren rund 50 Veranstaltungen, überwiegend Gottesdienste, in Berlin und Umgebung gestört. So störte Arnold den Abschlußgottesdienst der Allianzgebetswoche 2003 in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie einen Gottesdienst des christlichen Netzwerks „Gemeinsam für Berlin“ am 1. Mai 2004, während Roy versuchte, den Eröffnungsabend der Fernsehevangelisation „JesusHouse“ im Berliner Tränenpalast zu unterbrechen.

Zuletzt wurden Roy und Arnold vorübergehend festgenommen, als sie versuchten, vor Beginn des Jesus-Tags auf das abgesperrte Bühnengelände am Brandenburger Tor zu gelangen.

Benjamin Lassiwe

Foto: Andreas Roy bei einer Störaktion im Reichstag (Bildrechte: ddp)

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