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"Berlinale" thematisiert zweifelhafte Anfänge der modernen Evolutionsforschung
(Beitrag vom 10.02.2005)

Zum Auftakt der diesjährigen "Berlinale" präsentiert Regisseur Régis Wargnier ein historisches Abenteuerepos. Es erzählt von einer Gruppe schottischer Anthropologen, die Ende des 19. Jahrhunderts eine Forschungsreise nach Südafrika unternehmen, um in der Nachfolge Darwins nichts Geringeres als den "Missing Link" zu finden, die Verbindung zwischen Mensch und Affe.

Die Forscher glauben, es in dem kleinwüchsigen Pygmäenvolk Zentralafrikas gefunden zu haben. Ein Mann und eine Frau werden gefangen, nach Schottland verschifft und dort wie Versuchstiere in Käfigen gehalten. Schließlich werden die beiden "Menschenaffen" sogar zur Erbauung von Schaulustigen ausgestellt.

Die britisch-französiche-südafrikanische Koproduktion "Man To Man" thematisiert sehr anschaulich die Anfänge der modernen Evolutionsforschung und zeigt zugleich den Missbrauch der Wissenschaft.

Dass es sich bei diesem abschreckenden Beispiel nicht um eine unrühmliche Ausnahme von blindem Forschungswahn handelte, versucht der Berliner Filmemacher Fritz Poppenberger mit seiner kürzlich erschienenen Dokumentation "Der Fall des Affenmenschen" zu zeigen.

Er berichtet nicht nur über die zahlreichen Bemühungen, die Abstammung des Menschen von tierischen Vorfahren dadurch zu beweisen, dass auch vor Manipulationen und Fälschungen nicht zurückgeschreckt wurde. Seine Spurensuche führt ihn ebenfalls nach Afrika, wo noch im letzten Jahrhundert sowjetische Wissenschaftler versucht haben sollen, afrikanische Frauen mit Affen zu kreuzen.

Weitere Informationen finden Sie hier: Régis Wargniers "Man To Man" - Fritz Poppenbergs "Der Fall des Affenmenschen"

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