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EZW wertet die Pläne der SPD zum Werteunterricht als "Förderung von religiös-weltanschaulichem Analphabetismus"
(Beitrag vom 22.04.2005)

EZW wertet die Pläne der SPD zum Werteunterricht als

Der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Reinhard Hempelmann, hat in einer aktuellen Stellungnahme die Entscheidung der Berliner SPD für einen verpflichtenden Werteunterricht als Versuch gewertet, "die Religion aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen und ihr lediglich einen Platz in der privaten Lebenswelt zukommen zu lassen".

Die Entscheidung der Delegierten des Berliner SPD-Bildungsparteitages sei auch keineswegs zukunftsbezogen, weil die damit einhergehende faktische Zurückdrängung des Religionsunterrichts "in der Praxis zur religiösen Nivellierung und zum staatlichen Dirigismus in Religionsfragen" führen werde. "Das erinnert in fataler Weise an die staatliche Bemächtigung der Religion durch die sozialistische Diktatur", so Hempelmann.

"Was der jetztige Berliner Senat vorhat, läuft auf die Förderung von religiös-weltanschaulichem Analphabetismus hinaus und das in einer Situation, in der die Prägekraft der Religionen und Weltanschauungen immer deutlicher zutage tritt und die Suche nach Werten und Orientierungen unter jungen Menschen immer offensichtlicher wird."

Der Beitrag Hempelmanns erscheint in der Mai-Ausgabe des "Materialdienst. Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen" und kann vorab auf der Internetseite des EZW eingesehen werden: www.ekd.de/ezw

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