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Christen in Berlin
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Dokumentarfilm "Jesus, du weisst" in zwei Berliner Kinos: Ganz normale Menschen beten zu Gott und teilen ihm ihre Sorgen mit
(Beitrag vom 07.09.2005)

Dokumentarfilm

Ein Film als Beichtstuhl. Menschen gehen in die Kirche, Menschen sitzen alleine in der Kirchenbank, Menschen beten zu Jesus, der ihnen alles ist: Vater und Freund, Heiland und Retter, Wegweiser und Klagemauer, Redender, Schweigender, Liebender.

Da ist etwa ein Student, der gegen den Willen seiner Eltern täglich die Messe besucht, seine ganze Freizeit in der Pfarre verbringt und der Jesus einfach alles erzählt und alles bereut: erotische Phantasien wie Heldenträume.

Da ist eine Mutter von zwei Kindern, die genauso viel Zeit in der Kirche verbringt wie zu Hause, wo sie seit Jahren ihren gelähmten Mann pflegt. Innigst bittet sie Jesus, dass er ihren Mann, einen Moslem, heilen möge. Der wiederum sieht in seiner Krankheit die Gottesstrafe dafür, dass er eine Christin geheiratet hat.

Oder die pensionierte Chemielehrerin, die von ihrem Lebensgefährten mit einer anderen Frau betrogen wird. Sie sinnt im Gebet nach Rache. Aber ist Rache nicht Sünde? Wie viele andere kommt sie in die Kirche und klagt, kollaboriert, sinniert, bekennt, grübelt und bittet Jesus, er möge ihr verzeihen.

Formal streng zeigt Ulrich Seidls neuer Dokumentarfilm "Jesus, du weisst" sechs fragmentarische Porträts von Gläubigen, die ganz persönlich mit Jesus sprechen.

Das evangelische Nachrichtenmagazin "IdeaSpektrum" schrieb über dieses Film: "Alles ist im Kino schon gezeigt worden, das noch nicht: Menschen, die vor die Kamera treten und beten." Mit diesem Film demonstriert der Regisseur Ulrich Seidl, "dass gläubige Menschen nicht problemfreier, aber glücklicher sind: Sie haben ein Ventil, eine Hoffnung, einen Erlöser."

"Jesus, du weisst"
Schauspieler: keine
Regie: Ulrich Seidl
Buch: Ulrich Seidl, Veronika Franz
Kamera: Wolfgang Thaler, Jerzy Palacz
Produzent: Martin Kraml
Österreich 2003, 87 Min.

Der Film läuft in Berlin in folgenden Kinos:

Eiszeit Berlin, Zeughofstraße 20, Kreuzberg, Tel. 030/611 60 16, www.eiszeit-kino.de: täglich 18.45 Uhr

Hackesche Höfe Berlin, Rosenthaler Str. 40/41, Mitte, Tel. 030/283 46 03, www.hackesche-hoefe.org: täglich 17.30 Uhr sowie Sondervorstellungen

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