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Deutschlandweiter Gebetstag für das Leben / Zehn Jahre Fristenregelung
(Beitrag vom 21.09.2005)

Deutschlandweiter Gebetstag für das Leben / Zehn Jahre Fristenregelung

Am 1. Oktober 2005 ist das "Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz" zehn Jahre in Kraft. 1995 hatte der Bundestag die Fristenregelung mit Beratungspflicht als Kompromiß zwischen der in der DDR üblichen Fristenregelung und der Indikationsregelung in der alten Bundesrepublik beschlossen.

Seither bleiben Abtreibungen innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen straffrei, wenn eine Konfliktberatung bescheinigt wird. Der Gesetzgeber versprach sich davon einen besseren Schutz ungeborener Kinder. Doch die Bilanz dieser zehn Jahre ist ernüchternd:

* 1,37 Millionen Ungeborene wurden in dieser Zeit legal abgetrieben. Die tatsächiche Zahl der Abtreibungen liegt weit höher. Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung schätzt, dass in dieser Zeit über zwei Millionen Ungeborene starben.

* Die Abtreibungen von unter 15-jährigen Mädchen haben sich zwischen 1996 und 2004 mehr als verdoppelt, bei den 15- bis 18-Jährigen nahmen sie um 62,3 % zu.

Deshalb rufen Lebensrechtsorganisationen für den 1. Oktober 2005 zu einem 24-stündigen "Deutschlandweiten Gebetstag für das Leben" auf.

Für jedes Bundesland gibt es eine festgelegte Gebetszeit. In Berlin wird zwischen 19 und 21 Uhr zum Beispiel dafür gebetet, ...
...dass die nächste Bundesregierung in Verantwortung vor Gott und vor den Menschen zum Wohle für unser Land handelt,
...dass die Gesetze geändert werden, so dass Abtreibung eindeutig als Unrecht gekennzeichnet, behandelt und nicht länger staatlich gefördert wird,
...dass die Frauen, die durch eine unverhoffte Schwangerschaft in Bedrängnis geraten sind, tätige Hilfe erfahren,
...dass die Kirchen ihrem Auftrag gerecht werden, sich für das Lebensrecht des Menschen und für Schwangere und Alleinerziehende einzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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