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Das Gemeimnis hinter dem Wandschrank: "Der König von Narnia" von C.S. Lewis ab 8. Dezember im Kino
(Beitrag vom 17.11.2005)

Das Gemeimnis hinter dem Wandschrank:

Das Kino-Ereignis des Jahres 2005 steht bevor: Mit "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" kommt am 8. Dezember 2005 das bisher größte und teuerste Filmprojekt der Walt Disney Studios in die deutschen Kinos: Die Verfilmung des zweiten Bandes des siebenteiligen Bestsellers von C.S. Lewis.

Die Geschichte spielt in England zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Zum Schutz vor Bombenangriffen deutscher Flieger werden die Geschwister Peter, Susan, Edmund und Lucy von London zum Landsitz eines alten Professors verschickt. Beim Versteckspiel entdeckt Lucy, die Jüngste, auf dem Dachboden einen seltsamen Schrank. Als sie ihn öffnet, entdeckt sie hinter Jacken und Mänteln versteckt das Tor zu einem magischen Land, das von wundersamen Kreaturen, Zwergen und fabelhaften Wesen bewohnt ist: Narnia. Doch das einst friedliche Narnia wurde von der Weißen Hexe mit einem Fluch belegt: Seither herrscht ewiger Winter.

Als Lucy ihren Geschwistern von dem geheimnisvollen Land erzählt, wollen sie ihr anfangs nicht glauben. Schließlich betreten alle vier Kinder die Winterlandschaft Narnias und erleben dort bei ihrem Versuch, den Bann der mächtigen und bösartigen Weißen Hexe zu brechen und dem Löwen Aslan, dem rechtmäßigen Herrscher von Narnia, zu seinem Recht zu verhelfen und das Volk von Narnia zu befreien, fantastische Abenteuer.

Der Film ist wie die Buchvorlage eine überwältigende Geschichte um Gut und Böse, dessen christliche Analogien eigentlich unübersehbar sind, sofern sie bei den Kinobesuchern auf noch vorhandenes Wissen um den christlichen Glauben stoßen: Denn auch in der cineastischen Umsetzung geht es um Schuld und Vergebung, um Auserwählung und Erlösertod – und letztlich um die Bedeutung des Opfertodes Jesu für uns. Wie "Luther" und "Die Passion Christi" ist auch "Der König von Narnia" eine gute Gelegenheit, um mit Menschen über den christlichen Glauben ins Gespräch zu kommen.

Das Buch
"Die Chroniken von Narnia" des englischen Autors C.S. Lewis gehören zu den beliebtesten Büchern weltweit: Über 85 Millionen Exemplare wurden seit Erscheinen des ersten Bandes im Jahr 1950 verkauft. Jedes Jahr gehen immer noch mehrere Millionen Bücher über den Ladentisch. Die siebenbändige Reihe wurde in über 30 Sprachen übersetzt

Der Autor
C.S. Lewis (1898 – 1963) wurde im nordirischen Belfast geboren. Nach dem Studium und seiner Zeit beim Militär wurde er Dozent für Englische Sprache und mittelalterliche Literatur in Oxfort. Dort lernte er 1926 den ebenfalls in Oxfort dozierenden J.R.R. Tokien ("Der Herr der Ringe") kennen. Die beiden befreundeten sich und entdeckten ihre gemeinsame Leidenschaft für Mythen und Sagen und das Geschichtenerzählen. Zusammen mit weiteren Freunden gründeten sie 1933 den Literaturzirkel "Inklings" (etwa: Tintenkleckser), in dem regelmäßig eigene Werke vorgetragen und besprochen wurden.

Literatur
C.S. Lewis` "Die Chroniken von Narnia" umfassen sieben Bände, die zum Kinostart in neuer Aufmachung erschienen sind: "Die Chroniken von Narnia" (Brendow Verlag, 7 Bde. im Schuber, 69,- Euro).

Um ein Bewusstsein für die eigentliche Botschaft der "Narnia"-Geschichten zu schaffen, haben die beiden US-Amerikaner Kurt Bruner und Jim Ware ein Buch mit dem Titel "Das Geheimnis von Narnia" (Gerth Medien, 160 Seiten, 7,95 Euro) geschrieben. Darin gehen sie vor allem auf die christlichen Analogien Narnias ein.

Der Engländer Colin Duriez legt mit "Streifzüge durch Narnia" (Gerth Medien, 280 Seiten, 14,95 Euro) ein Buch vor, das die faszinierende Welt von C.S. Lewis genau unter die Lupe nimmt, Motive, Bilder und Geschichten entschlüsselt und einen Bezug zum christlichen Glauben herstellt.

Eine spannende Biographie über C.S. Lewis gibt es von Michael Coren: "C.S. Lewis – Der Mann, der Narnia schuf" (Brendow Verlag, 144 Seiten, 9,90 Euro).

Über das besondere Verhältnis zwischen dem Verfasser von "Der Herr der Ringe" und dem Autor der Narnia-Geschichte hat Colin Duriez ein Buch verfasst, das ein Dokument tiefer Freundschaft ist: "Tolkien und C.S. Lewis" (Brendow Verlag, 304 Seiten, 16,90 Euro).

Hörbuch
"Der König von Narnia" (3 CDs, 220 Min.), "Das Wunder von Narnia" (4 CDs, 290 Min.) und "Der Ritt nach Narnia" (4 CDs, 290 Min.) gibt es – gelesen von dem Schauspieler Philipp Schepmann – als preisgünstiges Hörbuch (jeweils 19,90 Euro) beim Brendow Verlag. Hörproben daraus gibt es hier.

Musik
"Die Chroniken von Narnia" von C.S. Lewis sind die bekanntesten und meistgelesenen seiner über 40 Bücher. Deshalb verwundert es kaum, dass diese Geschichten auch Musiker mit christlichem Hintergrund zu eigenen musikalischen Interpretationen inspiriert haben. Eine Zusammenstellung solcher Stücke gibt es auf der CD "Music inspired by Narnia" (Gerth Medien). Das Ergebnis sind musikalisch und inhaltlich hörenswerte Musikstücke, die angesiedelt sind zwischen Pop und Rock. Mit dabei sind so bekannte Musiker und Gruppen wie Rebecca St. James, Delirious?, Jars of Clay, Jeremy Camp, Bethany Dillon, TobyMac, Kutless und Steven Curtis Chapman.

Links
Film-Webseite: www.narnia.de
Fanseite: www.narnia-chroniken.de
Material zum Film: www.aslans-land.de
Mehr zum Thema: www.narnia-welt.de

Nachtrag (12.12.05): "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" hat am Startwochenende die Spitzenposition der Kinocharts übernommen. Die aufwändige Fantasy-Verfilmung spielte in den USA bereits 67,1 Millionen Dollar ein und markiert somit den besten Start eines Live-Action-Films aus dem Hause Disney aller Zeiten. Auch in Deutschland setzte sich NARNIA mit über 1 Million Besucher erfolgreich an die Spitze der Kinocharts und hat "Harry Potter und der Feuerkelch" von Platz 1 verdrängt, meldet Buena Vista International.

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