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Das bleibt vom Paul-Gerhardt-Jahr: Bischof Wolfgang Huber bilanziert das Gedenken an den unvergessenen Liederdichter
(Beitrag vom 07.12.2007)

Das bleibt vom Paul-Gerhardt-Jahr: Bischof Wolfgang Huber bilanziert das Gedenken an den unvergessenen Liederdichter

Was wäre, wenn Paul Gerhardt heute lebte? Was hätte er uns zu sagen? Wie käme ein Bischof heute mit diesem dienstrechtlich schwierigen Pfarrer zurecht?

Antworten auf diese Fragen stellt Bischof Wolfgang Huber, zugleich Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, seinem jüngst im Wichern-Verlag erschienenen Buch zu Paul Gerhardt voran. In acht Liedpredigten und einer Rede entfaltet er als sensibler, wacher Glaubensgenosse die tiefe leidgeprüfte Frömmigkeit des großen Liederdichters.

Paul Gerhardt lebte zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Vier seiner fünf Kinder musste er zu Grabe tragen. Mit seinem Landesherrn, dem Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, focht er den Strauß um lutherische Rechtgläubigkeit. Seine Lieder atmen den Geist des Barock und überdauern – schlicht und groß – dennoch die Zeiten.

Wolfgang Huber resümiert: "Das Paul-Gerhardt-Jahr hilft uns, uns unserer großartigen spirituellen Tradition zu vergewissern. Paul Gerhardt zeigt uns, wie wir auch unsere Zeiten mit ihren Herausforderungen hoffend und unverzagt bestehen. Wenn wir uns von Paul Gerhardts Liedern mitnehmen lassen, dann werfen wir unsere Seele über die Mauer der Gleichgültigkeit. Wir öffnen unsere Sinne für das, was uns trägt."

Wolfgang Huber:
Hoff und sei unverzagt. Liedpredigten zu Paul Gerhardt
88 Seiten, kartoniert, 7,90 Euro

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