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Von der Berliner Nuntiatur auf den Stuhl Petri: Zum 50. Todestag von Eugenio Pacelli (Papst Pius XII.)
(Beitrag vom 01.10.2008)

Von der Berliner Nuntiatur auf den Stuhl Petri: Zum 50. Todestag von Eugenio Pacelli (Papst Pius XII.)

Wegen seines angeblichen Schweigens zum Holocaust zählt Pius XII. zu den umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Für die einen war er "Hitler´s Pope" (John Cornwell), für die anderen "größter jemals lebender Wohltäter des jüdischen Volkes" (Pinchas Lapide).

Nachhaltig geprägt haben ihn seine Jahre in Berlin, wo Eugenio Pacelli von 1920 bis 1929 als Nuntius gewirkt hat. Bereits in dieser Zeit bestimmte er die vatikanische Politik gegenüber dem Deutschen Reich entscheidend mit. Die Nuntiatur in Berlin war zudem eine Drehscheie vatikanischer Europa- und Weltpolitik.

Die zahlreichen Berichte, die Pacelli in dieser Zeit verfasste, sind jetzt im Vatikanischen Geheimarchiv zugänglich geworden. Sie eröffnen eine neue Perspektive auf die Rolle der katholischen Kirche in der Weimarer Republik, aber auch auf Politik und Alltagskultur dieser Jahre in Deutschland und Europa, und ermöglichen zugleich einen neuen Blick auf die faszinierende Persönlichkeit Pacellis.

Am 9. Oktober 2008 jährt sich der Todestag von Pius XII. zum 50. Mal. Aus diesem Anlass hat die Katholische Akademie in Berlin Professor Hubert Wolf vom Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte zu einer Vortragsveranstaltung eingeladen.

Thema: Von der Berliner Nuntiatur auf den Stuhl Petri
Zeit: 9. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

Weitere Informationen finden Sie hier.

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