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Wechsel im Amt des Präsidenten der Evangelischen Akademie zu Berlin: Professor Robert Leicht stellt sein Amt zur Verfügung
(Beitrag vom 20.07.2009)

Wechsel im Amt des Präsidenten der Evangelischen Akademie zu Berlin: Professor Robert Leicht stellt sein Amt zur Verfügung

Für die Evangelische Akademie zu Berlin war 1999 das Jahr des Neuanfangs. Anknüpfend an die Akademiearbeit der damaligen Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg errichteten die Landeskirche und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam die "Evangelische Akademie zu Berlin".

Im Gegenüber zu den besonderen politischen und kulturellen Herausforderungen in der Hauptstadt sollte die Akademie, wie es im Gesellschaftervertrag heißt, "einen nachhaltigen Beitrag des deutschen Protestantismus zur geistigen Situation in Deutschland durch die Reflexion religiöser, kultureller, zeitgeschichtlicher, politischer, wirtschaftlicher und sozialer Fragen leisten".

Angesichts dieser anspruchsvollen Aufgabe wurde es damals als Glückfall angesehen, dass es gelang, Robert Leicht für das Amt des Präsidenten zu gewinnen. Dies gilt insbesondere für die Gründungs- und Aufbauphase der Akademie, in der es darauf ankam, der Akademie ein Gesicht zu geben und sie neben und in der Fülle konkurrierender Veranstaltungen als ein attraktives Angebot zu etablieren.

Robert Leicht kam es zugute, dass er auf beiden Seiten zu Hause war: in Kirche und Welt, als Mitglied zunächst des Rates der EKD, sodann ihrer Synode kirchliche Verantwortung wahrnehmend und als Journalist und Publizist mit den politischen und kulturellen Fragen der Zeit auf das Beste vertraut.

Robert Leicht hat die runde Zahl von zehn Jahren im Amt des Präsidenten zum Anlass genommen, dieses Amt mit Ablauf des 30. Juni 2009 in die Hände des Rates der EKD zurückzulegen. Der Rat der EKD hätte gern schon zum 1. Juli eine Nachfolgeregelung getroffen. Aber es ist angesichts der großen und zeitintensiven Aufgabe und angesichts der Maßstäbe, die der Vorgänger gesetzt hat, nicht verwunderlich, dass eine Vakanz eintreten wird. Die stellvertretende Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Carola von Braun, wird in der Zeit der Vakanz die Geschäfte des Präsidenten wahrnehmen.

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