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Christen in Berlin
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Vorjahresergebnis von "Weihnachten im Schuhkarton" trotz Wirtschaftskrise um mehr als 30.000 übertroffen
(Beitrag vom 11.12.2009)

Vorjahresergebnis von

Hunderttausende Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in den vergangenen Wochen an der weltweit größten Geschenk-Aktion "Weihnachten im Schuhkarton®" des christlichen Missions- und Hilfswerks Geschenke der Hoffnung beteiligt. Insgesamt haben sie 537.171 Päckchen gepackt. Diese werden nun von Kirchen verschiedener Konfessionen in überwiegend osteuropäischen Ländern an Kinder in Not verteilt. Aus Deutschland kamen dabei rund 500.000, aus Österreich mehr als 25.000 und aus der Schweiz mehr als 11.000 Schuhkartons. Damit konnte das Vorjahresergebnis (506.976) um 30.195 Geschenk-Pakete übertroffen werden.

Trotz der konjunkturellen Bedingungen ist die Spendenbereitschaft für "Weihnachten im Schuhkarton" im deutschsprachigen Raum ungebrochen. "Es ist unglaublich, in einem Jahr besonderer wirtschaftlicher Herausforderungen so gesegnet zu sein. Wir freuen uns, diesen Segen über die verschiedenen Kirchen an bedürftige Mädchen und Jungen weiterzugeben", sagt Diana Molnár, Projektleiterin von "Weihnachten im Schuhkarton".

Die meisten Geschenk-Pakete sind bereits auf dem Weg in die Empfängerländer, unter anderem nach Moldawien, Albanien oder in den Kosovo. Sie werden dort kurz vor Weihnachten in enger Zusammenarbeit mit ortsansässigen christlichen Kirchen verschiedener Konfessionen - darunter auch katholische, orthodoxe und lutherische - an Kinder aus sozial schwachen Familien verteilt. Sofern vor Ort erlaubt, wird die Verteilung in Schulen, Kindergärten, Waisen- oder Krankenhäusern in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet. Dabei bekommen die Mädchen und Jungen oftmals nicht nur das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens, sondern sie lernen auch den Grund für Weihnachten kennen: die Geburt Jesu. Dazu wird ein Heft in Landessprache angeboten, das kindgerecht Geschichten aus der Bibel erzählt. Wenn religiöse oder kulturelle Gegebenheiten eine Weihnachtsfeier oder das Angebot des Heftchens verbieten, wird davon abgesehen. Das Schuhkarton-Geschenk gibt es in jedem Fall, ohne jede Bedingung.

"Aus der Aktion sind für Geschenke der Hoffnung schon viele nachhaltige Projekte und Kooperationen hervorgegangen", betont Bernd Gülker, der Geschäftsführer des Missions- und Hilfswerks. In Moldawien beispielsweise würden Ausbildungswerkstätten für Jugendliche und in der Slowakei Sommercamps für benachteiligte Kinder unterstützt. Auch das Baby-Not-Projekt sei ein Ergebnis der Weihnachtsaktion. "Die Kombination aus Hoffnung und Hilfe ist das, was mich am meisten an Geschenke der Hoffnung fasziniert."

Weitere Informationen finden Sie hier.

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