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Straßenfest in der Jebensstraße soll Schmuddelimage beseitigen helfen
(Beitrag vom 02.09.2010)

Straßenfest in der Jebensstraße soll Schmuddelimage beseitigen helfen

Zum ersten Straßenfest der Jebensstraße am 4. September laden alle Anrainer ein. Bunter könnte die Mischung der Einladenden nicht sein: Die Bahnhofsmission, Bundes- und Landespolizei, Polizisten für Obdachlose, Deutsche Bahn, KuB (Kontakt- und Beratungsstelle), Fixpunkt, Straßenfeger, Evangelische Militärseelsorge, Museum für Fotografie, Berliner Tafel, Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Gustav-Adolf-Werk, Caritas Arztambulanz, Berliner Stadtmission und andere.

Das Fest startet um 11 Uhr und bietet ein buntes Programm für alle Gäste, die sich die Straße hinter dem Bahnhof Zoo einmal genauer ansehen möchten. Für musizierende Künstler fehlte das Geld, deshalb laden die Organisatoren Straßenmusiker ein. Deren Musik soll das Programm bereichern.

Unter dem Motto "miteinander - füreinander" ermöglichen die Einladenden ungewöhnliche Begegnungen. Bis 18 Uhr stellen sich die Projekte mit einzelnen Ständen vor und informieren über die Arbeit. Einige Einrichtungen in der Jebensstraße stehen für Besichtigungen zur Verfügung. An vielen Ständen gibt es Kleinigkeiten zu essen. Spiel und Spaß für die kleinen Besucher bietet ein Kinderprogramm. Um 15.00 Uhr tritt ein koreanischer Gospelchor auf, deren Mitglieder singen und tanzen.

Die Idee zum Straßenfest entstand vor zwei Monaten. Viele kennen sich und arbeiten ständig gut zusammen; etliche kennen sich gar nicht, arbeiten aber in derselben Straße. Der Leiter der Bahnhofsmission am Zoo, Dieter Puhl, meint: "Für viele Berliner ist die Jebensstraße eine Schmuddelecke. Dunkel, geschundene Menschen - man macht lieber einen Bogen. Hat auch viel zu tun mit dem Mythos von Christiane F. und den Kindern vom Bahnhof Zoo. Die Wirklichkeit aber ist: viele soziale Einrichtungen kooperieren professionell und hochsensibel zum Wohle der Menschen vor Ort. Wir gestalten, auch mit diesem Fest. Gemeinsam mit vielen angesehenen Einrichtungen der Straße."

Da alle Projekte wenig Geld haben, erbitten sie die Unterstützung der Bürger. Erbeten werden größere Kuchenspenden aus Bäckereien oder selbst gebackene Kuchen. Für die Beköstigung werden auch gern Grillgut und Selters entgegengenommen.

Die Spenden können vorab oder am selben Tag in der Bahnhofsmission am Zoo abgegeben werden. Sie ist 24 Stunden täglich geöffnet.

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