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Christen in Berlin
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Neuer Hauptstadtflughafen erhält einen zentralen Ort für Besinnung und Einkehr
(Beitrag vom 12.07.2011)

Neuer Hauptstadtflughafen erhält einen zentralen Ort für Besinnung und Einkehr

Flughäfen sind Orte der Begegnung von Reisenden, Mitarbeitern und Besuchern. Auch die geplante Kapelle und der Raum der Stille im Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg soll ein solcher Ort sein. Den Wettbewerb für das Gestaltungskonzept der beiden Räume auf der Ebene E2 im BER-Terminal hat "gmp • Architekten von Gerkan, Marg und Partner" gewonnen. Die Kapelle und der Raum der Stille werden als gleichberechtigte Rückzugsräume für Menschen aus verschiedensten Kulturen und Religionen geschaffen. Beide Räume sind architektonisch identisch, unterscheiden sich jedoch in der spezifischen Ausstattung.

„Wir freuen uns, mit der Kapelle und dem Raum der Stille unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und dem Erzbistum Berlin fortzusetzen", so Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flüghäfen.

Prälat Ronald Rother, der Ständige Stellvertreter des Diözesanadministrators, Erzbistum Berlin: „Es ist an vielen Flughäfen und Bahnhöfen üblich, Reisenden in einer Kapelle die Gelegenheit zu Gebet, Einkehr und Stille zu geben. Ich freue mich, dass dies künftig auch am Flughafen Berliner Brandenburg möglich sein wird. Nach den vorliegenden Plänen werden die christliche Kapelle und der Raum der Stille ein würdiger und attraktiver Ruhepol inmitten eines Verkehrskreuzes von internationalem Rang werden.“

Wände und Boden sowie die gestuften Gewölbedecken der beiden Räume bestehen aus gebrannten Ziegeln. Der Prozess der Verarbeitung und des Brandes sind an der lebendigen Oberfläche des Ziegels ablesbar. Durch die Verwendung dieses Materials und die architektonische Ausbildung der einfachen geometrischen Form des Raumes, entsteht eine wirkungsstarke Ausdrucksform von hoher Intensität, die in Ihrer Anmutung sowohl auf die Ursprünge der Menschheit (frühe Ziegelbauten 3000 v.Chr.) als auch auf lokale Bautraditionen früher Gotteshäuser in Berlin und Brandenburg verweist.

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