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Christen in Berlin
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Ökumenische Gottesdienste, Gedenkveranstaltungen und Aktionen anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September
(Beitrag vom 08.09.2011)

Ökumenische Gottesdienste, Gedenkveranstaltungen und Aktionen anlässlich des zehnten Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September

Zur Erinnerung an den 11. September 2001 feiern die Kirchen des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg (ÖRBB) am Sonntag, dem 11. September 2011, um 18 Uhr einen Gedenkgottesdienst in der St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin. Die Predigt hält Bischof Markus Dröge von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Geleitet wird der Gottesdienst von (katholischen) Erzbischof Rainer-Maria Woelki. Rabbinerin Gesa Ederberg wird ein Grußwort für die jüdische Gemeinde zu Berlin sprechen.

An dem Gottesdienst beteiligen sich ferner Superintendent Christian Voller-Morgenstern (Evangelisch-methodistische Kirche), Erzpriester Veljko Gacic (Serbisch-orthodoxe Kirche) und Pfarrer Stephan Kienberger (American Church of Berlin). Als Ehrengast wird die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süßkind, erwartet.

Ein weiterer ökumenischer Gedenkgottesdienst findet statt am Sonntag, dem 11. September 2011, um 10 Uhr in der St. Nikolai-Kirche in Berlin-Spandau, Reformationsplatz. Dieser Gottesdienst wird gemeinsam von der evangelischen Feuerwehrseelsorge, der evangelischen Polizeiseelsorge sowie der Berliner Feuerwehr und der Berliner Polizei gestaltet. Mitwirken werden unter anderem Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers und Landesbranddirektor Wilfried Gräfling sowie die ökumenische Notfallseelsorge/Krisenintervention und Rettungs- und Hilfsorganisationen aus Berlin.

Die Evangelische Akademie zu Berlin lädt bereits am 8. September 2011 von 17 Uhr bis 20.30 Uhr zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Mit brennendem Herzen - Friedfertigkeit und Gewaltbereitschaft in den Religionen“ in die Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt, ein. Zu dem Thema werden aus theologischer Sicht Professor Hans. G. Kippenberg und aus politologischer Sicht Ahmet Cavuldak Stellung nehmen.

Ferner wird in vielen Evangelischen Kirchen am Sonntagmorgen der Ereignisse des 11. September 2011 gedacht:

Um 10 Uhr findet in der Evangelischen Kirche Schönow-Buschgraben, Andrézeile 23, Zehlendorf, ein Gottesdienst unter dem Motto „Was dem Frieden dient“ statt. Dieser Gottesdienst mit Texten zu Versöhnung und Gewaltfreiheit aus den monotheistischen Religionen wird von Pfarrer Stephan Schaar geleitet.

Unter dem Motto „Im Finstern sehen“ findet um 11 Uhr ein musikalischer Gedenkgottesdienst in der Magdalenenkirche, Karl-Marx-Straße 201, Neukölln statt. Dieser wird von der Neuköllner Jugendpfarrerin Marita Lersner geleitet. Im Gottesdienst ist außerdem die „Missa super quando penso al martire“ des Renaissance-Komponisten Orlando di Lassso zu hören.

In der Sühne-Christi-Kirche, Toeplerstr. 1-5, Charlottenburg, werden um 18 Uhr unter anderem Werke von Dvorák, Ullmann und Sutermeister zum Gedenken an die Opfer des Terrors zu hören sein. Musikalische Gestaltung: Assaf Levitin, Bassbariton, und Martin L. Carl, Flügel und Orgel.

Im Berliner Dom findet um 18 Uhr ein Gedenkgottesdienst unter der Leitung von Dompredigerin Petra Zimmermann und Domprediger Thomas C. Müller statt. Dieser steht im Zeichen des Stillen Gedenkens, die Teilnehmenden sind eingeladen, Lichter der Hoffnung zu entzünden.

Am Brandenburger Tor feiern außerdem Berliner Religionsgemeinschaften von Sonnenaufgang um 6.46 Uhr bis Sonnenuntergang um 19.46 Uhr ein ganztägiges Friedensfest. Rund um das Berliner Wahrzeichen finden Diskussionen und Gebete statt. Und es gibt jede Menge Musik. Nach der Schweigeminute um 14.46 Uhr wird mit Trauergesängen eines irakischen Chors und einer US-amerikanischen Sängerin auch der Opfer der militärischen Auseinandersetzungen gedacht werden. Organisiert wird das Friedensfest von der überkonfessionellen und interreligiösen Initiative „Religionen auf dem Weg des Friedens“.

Im Rahmen des Friedensfestes wird die JUGA-Initiative (JUGA = jung, gläubig, aktiv), zu der sich junge Muslime, Christen, Juden, Baha-i und andere junge Menschen aus den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zusammengeschlossen um 16 Uhr einen Song zu 10 Jahre 9/11 präsentieren.

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