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Christen in Berlin
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Gottesdienst zum Gedenken an verfolgte Christen / Bischof Markus Dröge erinnert an Situation in Nigeria
(Beitrag vom 29.02.2012)

Gottesdienst zum Gedenken an verfolgte Christen / Bischof Markus Dröge erinnert an Situation in Nigeria

Am Sonntag, dem 4. März 2012, 10.30 Uhr, wird Bischof Markus Dröge gemeinsam mit nigerianischen Christen in der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin, an die Situation von Christen in Nigeria erinnern. Der Gottesdienst wird liturgisch von Pfarrer Frank-Michael Theuer in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk, dem Rat Afrikanischer Christen in Berlin-Brandenburg und der Nigerian Pastors Association of Berlin gestaltet. Musikalisch wird der Gottesdienst unter anderem von einem nigerianischen Chor begleitet.

Christinnen und Christen in Nigeria, besonders in Nordnigeria, sehen sich täglich Verfolgungen ausgesetzt. Erst am 26. Februar 2012 detonierte am Kirchentor der Church of Christ in der zentralnigerianischen Stadt Jos eine Bombe. Bei dem Selbstmordattentat wurden drei Menschen getötet und 38 weitere verletzt. Damit sind seit Dezember 2011 weit mehr als 100 Menschen den Gewalttaten islamistischer Extremisten zum Opfer gefallen.

Die Nigerian Pastors Association of Berlin beschreibt die dramatische Lage in ihrem Heimatland folgerndermaßen: „Die Freiheit der Gottesdienstausübung ist für die Christinnen und Christen in Nigeria nicht gesichert, weil viele Kirchen mit Sprengsätzen angegriffen wurden. Die Situation bessert sich nicht. Es wurde auch ein Ultimatum ausgegeben, dass alle Christen den Norden zu verlassen hätten und ihre Kirchen schließen sollten. Die Situation ist aussichtslos. Wir brauchen dringend die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit, weil der Sicherheitsapparat in Nigeria überfordert ist.“

Zum dritten Mal wird am zweiten Fastensonntag in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Fürbitte für bedrängte und verfolgte Christen gehalten. Der Aufruf der EKD ist ein weiteres Indiz für die wachsende Sensibilität angesichts des Leides, das Menschen durch die Verweigerung der Religionsfreiheit oder durch Religionsverfolgung zugefügt wird.

Foto: Die während einer Weihnachtsmesse durch einen Sprengkörper verstörte katholische Kirche St. Theresa in Madalla // Quelle: HMK - Hilfe für verfolgte Christen

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