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Gedenkmarsch für verfolgte Christen in Eritrea: Frachtcontainer als Gefängnisszellen
(Beitrag vom 15.05.2012)

Gedenkmarsch für verfolgte Christen in Eritrea: Frachtcontainer als Gefängnisszellen

Vor zehn Jahren wurde durch einen Erlass der Regierung die Glaubensfreiheit in Eritrea außer Kraft gesetzt. Die Unterdrückung der freien Religionsausübung trifft besonders Christen. Sie werden systematisch beobachtet, verfolgt, verhaften und gefoltert.

Menschenrechtsorganisationen schätzen, dass in den letzten zehn Jahren etwa 20.000 Menschen verhaftet wurden, insbesondere Mitglieder von Pfingstkirchen. Derzeit sollen ca. zu 2.000 Menschen ohne Anklage in Gefängnisse oder sog. "Frachtcontainern" unter unmenschlichen Bedingungen eingesperrt sein.

Die systematische Verletzung der Menschenrechte in Eritrea nehmen die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Aktion für Verfolgte Christen (AVC) zum Anlass, am 1. Juni auf die Situation in Eritrea hinzuweisen.

Ein Gedenkmarsch startet um 9.30 Uhr in der Andersenstraße (Nähe S-Bahn Bornholmer Straße, Pankow) und führt an der Botschaft des Landes vorbei. Außerdem findet vom 1. bis 3. Juni täglich von 8 bis 20 Uhr eine Mahnwache vor der St. Marienkirche (Karl-Liebknecht-Straße, Mitte) statt.

Infos: www.avc-de.org und www.igfm.de.

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