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Christen in Berlin
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Gottesdienst zum Gedenken an die Toten an den Grenzen der EU: Tag der Fürbitte und des Gedenkens
(Beitrag vom 04.06.2012)

Gottesdienst zum Gedenken an die Toten an den  Grenzen der EU: Tag der Fürbitte und des Gedenkens

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Asyl in der Kirche Berlin und die Evangelische Friedensgemeinde Charlottenburg laden zu einem Gottesdienst ein, um der Toten an den Grenzen der Europäischen Union zu gedenken. Der Gottesdienst am 10. Juni 2012, beginnt um 14.00 Uhr in der Friedensgemeinde Charlottenburg, Tannenbergallee 6, 14055 Berlin. Die Predigt im Gottesdienst hält Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein.

Im Vorprogramm ab 12.30 Uhr, das sich mit der Situation von Flüchtlingen in Deutschland und Europa befasst, informieren die beiden Menschenrechtsorganisationen „borderline-europe“ und „SOS für Flüchtlinge“ über die Lage der Menschenrechte an den Grenzen der EU. Außerdem gibt es ein Gespräch mit einer Flüchtlingsfamilie über ihre Erfahrungen in Europa.

In dem Gottesdienst wird der namenlosen Toten gedacht werden, die häufig spurlos im Meer oder in der Wüste verschwinden. Damit soll ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden, was weit entfernt von öffentlicher Beobachtung und Kontrolle stattfindet. Nach Schätzungen des UNHCR sind im Jahr 2011 mehr als 1500 Menschen bei dem Versuch Europa über das Meer zu erreichen ertrunken oder gelten seither als vermisst. Viele weitere Flüchtlinge werden durch Grenzanlagen am Zutritt nach Europa gehindert und harren in Transitländern und Flüchtlingslagern aus.

Foto: Plakatmotiv der VEM (Vereinte Evangelische Mission) zum Menschenrechtstag 2007

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