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Einführung von Martin Groß als Landespfarrer für Seelsorger in Justizvollzugsanstalten
(Beitrag vom 04.01.2013)

Einführung von Martin Groß als Landespfarrer für Seelsorger in Justizvollzugsanstalten

Bischof Markus Dröge führt am Freitag, dem 11. Januar 2013, den neuen Landespfarrer für Gefängnisseelsorge, Martin Groß, in sein Amt ein. Zugleich wird sein Vorgänger, Pfarrer Rainer Dabrowski (59), verabschiedet. Der Gottesdienst findet um 14 Uhr in der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen statt. Der 52-jährige Theologe wurde im Oktober 2012 von der Landeskirche gewählt. Sein Vorgänger ist Ende Juli 2012 aus dem Amt ausgeschieden.

Martin Groß (52) wurde in Berlin geboren. Nach einer Berufsausbildung zum Zootechniker/Mechanisator und einem Diakonischen Jahr studierte er von 1979 bis 1987 am Theologischen Seminar Leipzig. Das Vikariat absolvierte Groß in Halle/Saale, den Entsendungsdienst im Pfarrsprengel Rosenhagen/Krampfer in der Prignitz. 1993 wurde ihm hier die Pfarrstelle übertragen. Seit 2003 ist Groß in der Jusizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen tätig. Von 2003 bis 2006 war er zusätzlich Seelsorger in der Justizvollzugsanstalt für Frauen Luckau. Zu seinen Schwerpunkttätigkeiten gehören Antigewalttrainingskurse mit jungen Gewalttätern und Soziale Kompetenztrainings. Groß ist verheiratet und hat vier Kinder.

Der Landespfarrer übt die Fachaufsicht über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gefängnisseelsorge aus und wirkt bei Personalentscheidungen mit. Er plant Weiterbildungsmaßnahmen und vertritt die Seelsorger gegenüber den Ländern Berlin und Brandenburg, in Gremien und in der Öffentlichkeit.

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