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Christen in Berlin
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Zum 9. November – Kirchen erinnern an Pogrome vor 75 Jahren
(Beitrag vom 05.11.2013)

Zum 9. November – Kirchen erinnern an Pogrome vor 75 Jahren

Mit zahlreichen Gedenkveranstaltungen und Konzerten erinnern evangelische und katholische Kirchengemeinden sowie ökumenische Initiativen am 9. November 2013 an den 75. Jahrestag der Nationalsozialistischen Novemberpogrome von 1938.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Erzbistum Berlin und der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg (ÖRBB) laden von 15 bis 18 Uhr zu einem Gedenkweg ein. Dieser beginnt vor der St. Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Bischof Dr. Markus Dröge und Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein halten Grußworte und werden den Weg mitgehen.

Am Berliner Dom werden Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule Charlottenburg eine Pantomime aufführen. Schülerinnen und Schüler der Katholischen Schulen beteiligen sich am Bebelplatz mit Gesang an dem Gedenkweg. Dieser führt anschließend über die Friedrichstraße in die Oranienburger Straße.

Am Gelände der zerstörten Synagoge Johannisstraße (Nähe Tacheles) werden die Teilnehmenden von Rabbinerin Gesa Ederberg und Rabbiner Andreas Nachama begrüßt. Der Abschluss ist gegen 18.00 Uhr geplant.

In Potsdam findet um 18.00 Uhr die Pogrom-Gedenkstunde des Landes Brandenburg, der Stadt Potsdam und der Jüdischen Gemeinden am Platz der Einheit, 14467 Potsdam (Ort der Alten Synagoge), statt. An dieser wirkt neben dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Dr. Helmuth Markov, auch die Vorsitzende des ÖRBB, Pröpstin Friederike von Kirchbach mit. Weitere Gedenkworte halten der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs, sowie die Vertreter der Jüdischen Gemeinden Michail Tkach und Ud Joffe.

In der Sophienkirche, Große Hamburger Straße 31, 10115 Berlin, wird um 19.30 Uhr ein Ökumenisches Pogromgedenken mit einem Redebeitrag von Bundestagspräsident a.D. Dr. Wolfgang Thierse stattfinden. Die Veranstaltung schließt mit einem stillen Gedenken an die Opfer der Schoah am Ort des ehemaligen jüdischen Altersheims in der Großen Hamburger Straße.

An der Herz-Jesu-Kirche, Fehrbelliner Straße 98, 10437 Berlin, startet um 17 Uhr ein ökumenischer Erinnerungsweg. Mit Zeitzeugenberichten, Musik und Gebeten soll an mehreren Stationen der ehemaligen jüdischen Nachbarn gedacht werden. Abschluss: 19.00 Uhr vor der Synagoge Rykestraße.

Am 13. November, 18.00 Uhr, zeichnet eine Ökumenische Gedenkveranstaltung in der Ev. Kirche Alt-Tegel, Dorfaue, 13507 Berlin , Reinickendorfer Schicksale in der Zeit des Nationalsozialismus nach.

Bereits am Freitag, dem 8. November, 18 Uhr, erinnert die katholische Hl. Kreuz Kirche, Hildegardstr. 3a, 10715 Berlin, an die Opfer der Nazi-Diktatur aus dem Pfarrgebiet.

Ebenfalls am 8. November, 20.00 Uhr, veranstaltet die Gedenkkirche Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin, ein Gedenkkonzert. Unter dem Motto „Überall Scherben!“ werden Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms, Leonard Bernstein (Chichesterpsalms), Ernest Bloch, Assaf Levitin und anderen aufgeführt.

In der St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin, wird am 9. November 2013, 20 Uhr ein Konzert mit Liedern aus Ravensbrück und aus dem »Jiddischen Liederbuch« unter dem Titel „Wie ken ich zingen?“ aufgeführt. Eintritt: 10 €, ermäßigt 7 €.

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