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Christen in Berlin
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Tag des offenen Denkmals 2014: Am 13. und 14. September öffnen auch viele Kirchen und kirchliche Einrichtungen
(Beitrag vom 27.08.2014)

Tag des offenen Denkmals 2014: Am 13. und 14. September öffnen auch viele Kirchen und kirchliche Einrichtungen

Türkisblau, rosa und gold – diese Farbkombination ist gewagt, erst recht in einem Kirchenraum. Wie unerwartet farbig viele Berliner Denkmale sind, kann man beim Tag des offenen Denkmals am 13. und 14. September entdecken. Das diesjährige Schwerpunktthema „Farbe“ verspricht sinnliche Erlebnisse und lenkt den Blick auf Details wie Wandmalereien, Glasfenster und Mosaike.

Farbe kann viel: Die blauen Kirchenfenster der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche oder die türkisfarbenen Wände der Augustinuskirche in Prenzlauer Berg versetzen die Besucher in eine nicht-alltägliche Stimmung. Die Nikolaikirche bietet bei ausnahmsweise freiem Eintritt Einblicke in die Malerei der Grabkapellen.

In den Siedlungen der Zwanzigerjahre setzte Farbe politische Signale gegen die Tristesse der kaiserzeitlichen Mietskasernen. Die Künstler der East Side Gallery drückten mit bunten Farben die überwältigende Freude über den Mauerfall aus.

In Berlin warten an diesen beiden Tagen wieder weit über 300 Denkmale auf Entdeckung, darunter das Landhaus Oppenheim am Wannsee mit seiner wechselvollen Geschichte, die Museumswohnung in der Reichsforschungssiedlung Haselhorst oder die ehem. Königliche Gärtnerlehranstalt in Dahlem, wo die Farbgestaltung der Beete nach altem Vorbild wieder hergestellt wurde. In Kreuzberg wird das kleinste Haus des Bezirks am Abend farbig illuminiert und auf einer Radtour lernt man die teils rot, teils gelb verkleideten Backsteinbauten der Luisenstadt kennen. Auch aktuelle Baumaßnahmen stehen auf dem Programm, etwa die energetische Sanierung der Leo-Borchard-Musikschule in Steglitz. Neu im Programm ist das sog. Rotwang-Haus in der Friedrich-Wilhelm-Stadt: Die 1837 erbaute Remise verfügt über das älteste heute noch erhaltene Bohlenbinderdach Berlins und wurde jüngst in eine Galerie umgewandelt. Zum ersten Mal präsentiert sich auch die Siedlung Ernst-Thälmann-Park aus den 1980er Jahren, die erst vor kurzem unter Denkmalschutz gestellt worden ist. Auch viele Kirchen öffnen wieder ihr Pforten für neugierige Besucher.

Fast alle Angebote sind kostenfrei. Für Führungen ist häufig eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich. Das Programmheft liegt kostenfrei im Landesdenkmalamt Berlin, Klosterstr. 47 in Berlin-Mitte und teilweise in Bürgerämtern und Hauptbüchereien der Bezirke aus. Im Internet gibt es das umfangreiche Programm unter www.berlin.de/denkmaltag


Kath. Kirche St. Augustinus, Prenzlauer Berg (Bildrechte: Landesdenkmalamt Berlin, Fotograf: Wolfgang Bittner)

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