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„Minderheiten im Irak schützen, Völkermord beenden!“: Demo am 1. September 2014, 12 bis 16 Uhr, Westseite des Brandenburger Tors
(Beitrag vom 29.08.2014)

„Minderheiten im Irak schützen, Völkermord beenden!“: Demo am 1. September 2014, 12 bis 16 Uhr, Westseite des Brandenburger Tors

Zum Auftakt der Debatte des Deutschen Bundestages über Waffenlieferungen in den Irak am kommenden Montag und angesichts der katastrophalen Lage im Irak fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfBV) Militärhilfe für Kurden, aber auch für Assyrer/Aramäer/Chaldäer und für yezidischen Selbstverteidigungseinheiten, um den Völkermord und die Vertreibung der Minderheiten im Irak zu verhindern.

Aufgrund der tödlichen Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ (IS) darf die multiethnische und multireligiöse Region Kurdistans nicht allein gelassen werden und die Vertreibung der Minderheiten muss ein Ende haben. Tausende wurden getötet, vergewaltigt, verschleppt oder versklavt. Viele Nicht-Muslime wurden und werden unter Anwendung von Gewalt zur Konvertierung gezwungen.

Unabhängig von möglichen Waffenlieferungen an Kurden, Yeziden und Christen im Irak, fordern wir die Bundesregierung dazu auf, deutlich mehr humanitäre Hilfe für Flüchtlinge in Irakisch-Kurdistan und im gesamten Irak zu leisten. Die 1,5 Millionen Flüchtlinge im Nordirak benötigen dringend Nahrungsmittel, Trinkwasser und Medikamente. Irakisch-Kurdistan wird aus eigener Kraft nicht mit der Flüchtlingsproblematik fertig.

"Die Bewohner des Nordirak und Millionen von Angehörigen verfolgter Minderheiten im Irak und in Syrien erwarten in diesen, für sie schweren Stunden, unseren Beistand und Solidarität. Sie schauen alle nach Deutschland und hoffen auf Hilfe. Wir dürfen diese Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen!", heißt es in dem Aufruf zur Menschenrechts-Demonstration am Montag, den 1. September 2014, 12 bis 16 Uhr an der Westseite des Brandenburger Tors, Platz des 18. März: „Minderheiten im Irak schützen, Völkermord beenden!“

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